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Und jetzt verlass ich deine Stadt-

ich seh zurück und fühl mich schwer

weil grade angefangen hat

was du nicht willst

und ich zu sehr.

(Regen und Meer- Juli) 

21.10.07 14:03


be mine.

I never thought of this as funny
It speaks another world to me
I wanna be your Easter bunny
I wanna be your Christmas tree

I'll strip the world that you must live in
Of all its godforsaken greed
I'll ply the tar out of your feathers
I'll pluck the thorns out of your feet
You and me
You and me
You and me

And if I choose your sanctuary
I'll want to wash you with my hair
I'll want to drink of sacred fountains
And find the riches hidden there

I'll eat the lotus and peyote
I'll want to hear the caged-bird sing
I'll want the secrets of the temple
I'll want the finger with the ring
You and me
You and me
You and me

And if you make me your religion
I'll give you all you will need
I'll be the drawing of your breath
I'll be the cup if you should bleed
I'll be the sky above the Ganges
I'll be the vast and stormy sea
I'll be the lights that guide you inland
I'll be the visions you will see
Visions you will see
You will see
You will see

(REM- Adventures in Hifi)

16.9.07 20:07


Anfänger

Alles was man leben will, ist rein provisorisch.

Die Weltproblematik liegt in einem halben Kornspitz und etwas Butter dezent aufgereiht auf einer weißen Unterlage. Und im Bauch hat man diesen bekannten ekligen Schmerz, der schnippend jede Sekunde runterzählt, die man vom Leben nicht hat.

Und die Mutter kauft jeden Tag Erdbeereis. Und man kann nichts damit anfangen.

Alle Utopien heften sich sinnentleert an den Satz: 'Wenn du erstmal wieder gesund bist..." Wenn-Dann Beziehungen. Und was denn wäre, und wie, und warum. Aber warum jetzt nicht? Warum diese ganzen Stunden eklig stilles ungenutztes Leben, das an faden Nachmittagen neben 'Mageinfein-Tee' vorbeizieht, so als wäre es nicht?

Und dann immer die Hoffnung, in ihrer grenzenlosen Falschheit, die einem ganz blauäuigig dazu veranlasst fünf schmerzfreie Minuten in einem Anfall von Größenwahnsinn auf fünf kommende Monate auszuweiten- von denen man ohnehin zu genau weiß, dass man sie nicht haben wird.

Irgendwie lebt man gar nicht mehr. Rein provisorisch.

Dann beginnt man ja zu warten. Dass etwas passiert. Dass sich etwas ändert. Dass das Leben endlich anfängt.

Es fängt aber nicht an.

Es geht weiter.

15.9.07 16:38


Nein...

...es ging auch ohne die Kammermusik und ohne den Freund, und es war lächerlich,
sich in machtlosem Verlangen nach Wärme zu verzehren.
Einsamkeit ist Unabhängigkeit, ich hatte sie mir gewünscht und erworben in langen
Jahren. Sie war kalt, o ja, sie war aber auch still und groß wie der kalte stille
Raum, in dem die Sterne sich drehen.

(H.Hesse- Der Steppenwolf)

12.9.07 15:37


200 Kekse und Kadison.

 

 "I'm the piano player down in Eddy's bar and Rachel she's the waitress who wants to be a star..."

Nun fängst du an zu schreiben. Und jedes Wort ist genauso leer wie damals. Du machst dir nun aber nichts mehr vor. Der Mensch vor der Tastatur hat sich verändert. Es stimmt schon. Alles falsch. Was machst du nun, 'Bloggerin'? Nun darf man dich ja schon so nennen... Hundertausende Wörter, Fragen, Redewendungen liegen dir zu Füßen... (Schönes Machtgefühl, nicht?)...und du bist zu faul sie aufzuheben.

"Rachel shares my pillow- she always asks me things..."

Wie war dein Tag?

Dein Tag war ereignislos. Wieder so einer dieser Massen und Herdentage- außer, dass du im Bett deiner Kusine aufgewacht bist, aber das ist nicht so schlimm. Der Himmel hat aufgehört zu regnen. 2 cm haben zum Hochwasser gefehlt. Minimale Tragödie. Nichts weiter. Nur kalt ist es, aber dagegen kannst du auch nichts tun.


"She'll even buy a ticket and pack her things to leave.
Though we all know the story we pretend that we believe..."

Du hast dich ins Auto gesetzt und bist ab in den Großmarkt- du hast dir 200 Stück von diesen Karamelkeksen gekauft, die man sonst immer nur so unschuldig zwinkernd neben dem Kaffeehauskaffee als kalorienreiche Beilage liegen hat. Wissen, dass du sie zwecks chronischer Gastritis eh nicht essen darfst. Aber was besitzt man ohnehin nicht alles, was man nicht braucht? (Diogenes per se)

"Rachel, if you find me one, I'd love a picture of the California
sun."

Vor zehn Minuten hast du eine Kerze angezündet. Nun riecht das ganze Zimmer nach überzuckertem Cappucino. Und du hast dir Filme angesehen, von damals, von Kater 'Pur' und von der Tante, an die du dich nicht mehr so erinnerst.

Was ist das Rezept zum Glücklichsein?

Zuckerüberdosis, Kekse, still no picture postcards from LA...

8.9.07 16:15





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